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A + W Bildungszentrum - Neuigkeiten - Archiv

Josefstag 2015

Respekt•Bildung•Chancen

 „ Respekt – Bildung – Chancen“, so lautete der Titel des diesjährigen Josefstages in Osnabrück. Gemeinsam mit  dem Bischof Franz-Josef Bode und der  „Arbeitsgemeinschaft der Arbeits- und Qualifizierungsprojekte im Bistum Osnabrück“ (AGAL) haben wir auf die Perspektiven am Arbeitsmarkt benachteiligter oder ausgeschlossener Menschen aufmerksam gemacht. „Mach aus Dir, was in Dir steckt“, lautete die Beschriftung einer unserer Kunstspundwände, von denen rund vierzig auf dem Domvorplatz aufgestellt worden waren. Erstellt wurden die Kunstwerke von Teilnehmern der insgesamt sieben Projekte der Arbeitsgemeinschaft (AGAL), zu der auch wir gehören, und dessen Gründungsmitglied unser ehemaliger Geschäftsführer Richard Pomberg war.  Die Präsentation der Kunstspundwände bildete den Auftakt eines vielfältigen Programms, bestehend aus Vorträgen, Gesprächen, Musikbeiträgen des Abseits-Chors und einer szenischen Lesung. Wir vom A + W Bildungszentrum waren mit 120 Teilnehmern und Mitarbeitern nach Osnabrück gereist: „Es geht um Teilhabe und um den Zugang zum Arbeitsmarkt für jeden Menschen, Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg." "Die Situation dieser Menschen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken ist mir ein ganz persönliches Anliegen," betonte Bischof Franz-Josef Bode. „Wir lenken die Aufmerksamkeit heute auf sieben Orte der Perspektiven für Menschen, die sonst durch die Maschen der Gesellschaft fallen.“ Die szenische Collage „Sehnsucht nach Anderland“, bei der Texte von jungen Arbeitslosen verarbeitet wurden, bot einen eher assoziativen Zugang zum Thema.  Bei der anschließenden Gesprächsrunde gaben Sabine Ostendorf, Geschäftsführerin der Maßarbeit, Peter Voss, Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und Günther Sandfort als Vorsitzender der katholischen Jugendsozialarbeit, Region Nord, Einschätzungen zu Entwicklungen bei der Qualifizierung benachteiligter Zielgruppen. So betonte Sandfort die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen für arbeitsmarktbezogene Qualifizierungsprojekte. Bedauerlich sei, dass bei der Auftragsvergabe an ein Projekt mittlerweile nicht primär die qualitativ vernünftige und nachhaltige Arbeit zähle, sondern allein der günstigste Anbieter den Zuschlag erhalte. Wir danke Bischof Franz-Josef Bode für seine Einladung, es war ein gelungener Tag!